Die Leiden des jungen Werther


von Johann Wolfgang GOETHE
für die Bühne bearbeitet von Astrid Kohlmeier

Als junger Mann entflieht Werther dem Stadtleben. Er genießt es, in der Natur umherzuwandeln. Eines Tages lernt Rosalie Maeser Lotte kennen, die ihn tief beeindruckt, doch muss er bald erfahren, dass sie mit Albert verlobt ist, den sie auch bald heiraten wird.

Doch Werther verrennt sich hoffnungslos in eine unmögliche Liebe – das Unerreichbare wird ihm zum absoluten Idealbild. In seiner Einsamkeit und Egomanie verfällt er immer stärker einer fixen Idee, kämpft um die bereits vergebene Frau, umwirbt sie unverhohlen und setzt schließlich seinem Leben ein Ende.

In seiner 1774 erschienenen Novelle lässt Goethe den jungen Mann seine Leiden in Briefen an einen Freund beschreiben.Max Gindorff

Die Bearbeitung der jungen österreichischen Autorin Astrid Kohlmeier stellt auf äußerst beeindruckend poetische Weise diese in blinde Leidenschaft gefasste, geradezu körperlich unerträgliche Liebe in ein Dreiecksverhältnis junger, miteinander befreundeter Menschen. Werther legt sich seine AUSGRENZUNG selber auf, und deshalb wiegt sie um so schwerer. Schwermütig saugt sie sich mehr und mehr in die Tiefen des Unentrinnbaren.

„Die Leiden des jungen Werther“ machte den 25jährigen Goethe 1774 Raoul Migliosiüber Nacht berühmt und seit einigen Jahren haben die deutschen Theater sie für sich entdeckt.

Die Bearbeitung von Astrid Kohlmeier ist ein Auftrag des KALEIDOSKOP an die Autorin. Ihre Bearbeitung gelangt demzufloge in Bettemburg zur Uraufführung.

In der Inszenierung von Jean-Paul Maes werden drei junge Luxemburger Schauspieler zu sehen sein, die am Anfang ihrer beruflichen Theaterlaufbahn stehen.

Raoul Migliosi als Werther
Rosalie Maes als Lotte
Max Gindorff als Albert

 

 

 

Film

Presse

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