DER RICHTER UND SEIN HENKER


Friedrich Dürrenmatt

Der alte kränkliche Berner Kommissar Bärlach muss den Verlust seines besten Mitarbeiters Schmied verkraften. Er kann oder will die Ermittlungen jedoch nicht selbst aufnehmen, sondern beauftragt seinen Assistenten Tschanz mit der Aufklärung des Falles. Da dieser die mehrmalige Eintragung G im Terminkalender des Opfers findet, lässt er sich rasch auf eine Fährte ein, die den angesehenen Lobbyisten Gastmann der Tat bezichtigen soll.

Doch bald muss Bärlach die schwere politische Dimension einer solchen Verdächtigung erkennen, die schweizerischen Handelsinteressen äußerst gegenläufig wären. Der Nationalratsabgeordnete von Schwendi erfährt von den übereifrigen Ermittlungen gegen Gastmann und hält seinen Parteifreund, Bärlachs Vorgesetzten Dr. Lutz an, die Ermittlerauszubremsen. Doch Bärlach kennt Gastmann, wohl unter einem anderem Namen, von früher. Es gab einen Vorfall in Istanbul … wobei ein unschuldiger Geschäftsmann durch Gastmanns Hand zu Tode kam …

Bärlach ist krank, gibt es zumindest vor … und verfolgt ein einziges Ziel, Gastmann zur Strecke zu bringen. Doch ist er ganz und gar nicht davon überzeugt, dass dieser Schmieds Mörder ist. Er muss ihn richten für die Tat in Istanbul, was allerdings sehr schwer möglich sein dürfte, alleine wird es ihm nicht gelingen, er braucht die Dienste eines, seines Henkers …

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Friedrich Dürrenmatt hat mit „Der Richter und sein Henker“ eine der komplexesten Kriminalgeschichten verfasst, in der er sein Publikum in ständiger Hochspannung hält um es am Ende völlig zu verblüffen.

Friedrich Dürrenmatts Gesamtwerk gehört zu den meistrezipierten der deutschsprachigen Literaturgeschichte und kann zum Kanon der Weltliteratur gezählt werden.

Inszenierung

Judith Kriebel

mit

Jean-Paul Maes / Timo Wagner / Tim Olrik Stöneberg/ Alexander Ourth u.a.

Schloss Bettemburg

30.1.20 20h (Premiere)

31.1.20 20h

1.2.20 20h

2.2.20 17h30

6.2.20 20h

7.2.20 20h

8.2.20 20h